Arbeitsmarkt und Fachkräftesicherung

Arbeitskräftereserven erschließen – Eigenverantwortung stärken

Die Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen ist auf qualifizierte Arbeitskräfte angewiesen. Mehr als 650.000 Arbeitskräfte sind in diesem für NRW wichtigsten Industriezweig in Lohn und Brot. Damit dies so bleibt, braucht das Land einen funktionsfähigen und dynamischen Arbeitsmarkt. Der hat sich in den letzten Jahren erfreulich entwickelt. Auch Reformen haben dazu beigetragen, den jahrzehntelangen Trend einer wachsenden Sockelarbeitslosigkeit zu durchbrechen. Allerdings: Immer noch ist die Arbeitslosigkeit in NRW zu hoch. Auf der anderen Seite mehren sich die Berufe, in denen Fachkräfteengpässe spürbar werden.


Was METALL NRW will …

  • Arbeitskräfteressourcen in NRW besser ausschöpfen
  • Erwerbsbeteiligung von Frauen und älteren Arbeitnehmern fördern
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern
  • arbeitsmarktorientierte Zuwanderung erleichtern

Die sozialen Sicherungssysteme müssen so ausgerichtet sein, dass sie Anreize setzen, damit Arbeitslose ein großes Interesse daran haben, so schnell wie möglich wieder eine Arbeit aufzunehmen. 


Was METALL NRW fordert ...

  • Arbeitslose so absichern, damit deren Eigenverantwortung und Mobilität gestärkt wird
  • Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt vermitteln
  • Sozialleistungsansprüche so gestalten, damit sich die Aufnahme einer neuen Beschäftigung immer lohnt
  • Beitragsmittel der Bundesagentur für Arbeit wirtschaftlich einsetzen
  • Arbeitsvermittlung marktorientiert gestalten


Flexible Beschäftigung fördern

Flexible Beschäftigungsformen wie Zeitarbeit oder befristete Arbeitsverhältnisse sind nicht nur für Unternehmen von Vorteil: Sie erleichtern Arbeitslosen den Einstieg in Arbeit und bieten vor allem Geringqualifizierten und Langzeitarbeitslosen neue Beschäftigungsperspektiven. Der Erfolg gibt diesen arbeitsmarktpolitischen Instrumenten recht, sie haben sich in den letzten Jahren bewährt.

Demgegenüber lehnt METALL NRW öffentliche Beschäftigungsprogramme ab. Sie leisten keinen Beitrag zur nachhaltigen Integration von geringer Qualifizierten und Langzeitarbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt. Noch schlimmer: Subventionierte, „künstliche“ Beschäftigung trägt dazu bei, reguläre Arbeitsplätze zu verdrängen.

 

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