M+E im Portrait

Metall- und Elektroindustrie in NRW: Das Herz der Industrie

Die Metall- und Elektroindustrie bietet in Nordrhein-Westfalen rund 700.000 Menschen Beschäftigung. In mehr als 5.700 Betrieben, unter anderem aus den Branchen Maschinenbau, Metallbearbeitung, Elektroindustrie oder Fahrzeugbau, produzierten die Mitarbeiter im Jahr 2015 Waren, die für einen Gesamtumsatz von mehr als 168 Milliarden Euro sorgten.

Die nordrhein-westfälische Metall- und Elektroindustrie beschäftigte knapp 19 Prozent aller in Deutschland tätigen Mitarbeiter der Branche und beherbergte sogar beinahe ein Viertel aller Betriebe. Die Diskrepanz lässt sich durch die besondere Struktur der Branche im Bundesland erklären. Diese ist in besonderem Maße mittelständisch dominiert. So kam ein durchschnittlicher M+E-Betrieb 2015 nur auf 122 Mitarbeiter. Von den mehr als 1.200 Mitgliedsunternehmen mit Tarifbindung hatten rund 50 Prozent weniger als 100 Mitarbeiter. Bei den Mitgliedsbetrieben ohne Tarifbindung lag dieser Anteil gar bei nahezu 75 Prozent.

Die M+E-Industrie: Eine heterogene Multibranche

Unter dem Sammelbegriff M+E wird eine weite Palette an unterschiedlichen Teilbranchen zusammengefasst. So produzieren die Unternehmen vorwiegend Investitions- und Vorleistungsgüter, aber zu einem gewissen Anteil auch Konsumgüter. Das Feld der Unternehmungen reicht von der Metallerzeugung über die Herstellung von Metallerzeugnissen und den Maschinenbau bis hin zum Automobilbau und der Fertigung elektronischer Erzeugnisse.

Dieser weiten Fächerung der Branche ist es zu verdanken, dass nicht allgemein von der M+E-Konjunktur gesprochen werden kann. Während manche Industriezweige am Beginn der Wertschöpfungskette stehen, wie die Metallerzeugung, werden in anderen Teilbranchen Endprodukte, beispielsweise Kraftfahrzeuge, hergestellt. Diese Heterogenität bewirkt, dass die Teilbereiche der M+E-Industrie unterschiedlich von der konjunkturellen Entwicklung betroffen sind.

Internationale Branche M+E: Wachsende Verflechtung mit dem Ausland

Im vergangenen Jahr (2015) erwirtschafteten die nordrhein-westfälischen Betriebe einen Gesamtumsatz von mehr als 168 Milliarden Euro. Dies entsprach einem Anstieg um etwas mehr als ein Prozent verglichen mit dem Vorjahr.

Rund die Hälfte des Umsatzes erzielten die hiesigen M+E-Betriebe mittlerweile im Ausland. 57 Prozent der Exporte der nordrhein-westfälischen M+E-Industrie gingen dabei in Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Die Hauptabnehmer waren Großbritannien, Frankreich und die Niederlande.

Weitere Informationen

Im Folgenden können Sie weitere Informationen zu den Teilbranchen, den Unternehmen und den Beschäftigten finden. Unter der Rubrik „Metall im Trend“ finden Sie aktuelle Daten und Statistiken rund um die M+E-Industrie in Nordrhein-Westfalen.

 


Weiterlesen:

Ihre Ansprechpartner

Jörn Thielen

Tel.: 0211/4573-251

Fax: 0211/4573-231

E-Mail

Katja Schlak

Assistenz

Tel.: 0211 4573 – 252
E-Mail