„Geplante Ruhrgebietskonferenz kann Start für Aufbruch im Revier sein“

Kommentar von Präsident Arndt G. Kirchhoff in der Wirtschaftszeitung Aktiv vom 21. Juli 2018

21.07.2018

Mit der Schließung des Bergwerks Prosper-Haniel in Bottrop endet die Zeit des deutschen Steinkohlebergbaus – eine Zäsur für die Region. Um diesen Strukturwandel im Ruhrgebiet zu meistern, braucht es Impulse – auch aus der Politik. Hierfür soll die von der Landesregierung geplante Ruhrgebietskonferenz sorgen.

Echte Chancen für eine große Smart City

Eine gute Sache, die wir als Wirtschaft sehr unterstützen: Die Konferenz kann der Start für einen neuen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aufbruch im Revier sein. Denn was wir nun brauchen, sind große Anstrengungen und mutige Visionen, um das Ruhrgebiet zu einer der modernsten Regionen Europas zu machen. Also: in großen Linien denken. Die Digitalisierung etwa bietet eine echte Chance für eine große Smart City: Arbeiten, Wohnen und Mobilität auf engstem Raum intelligent digital miteinander vernetzt. Ich halte das für realistisch. Und mit Blick auf unsere Hochschullandschaft: Warum soll hier nicht das Harvard oder Stanford Europas entstehen? Dafür müssen wir vor allem in Chancen und Potenzialen denken und nicht in Risiken und Rivalitäten – und das ganze Land mitnehmen. Mit einem neuen Gemeinschaftsgeist kann das Revier nur gewinnen.

In der Wirtschaftszeitung Aktiv äußert sich der Präsident von METALL NRW zur Ruhrgebietskonferenz in NRW:

Quelle: AKTIVonline – www.aktiv-online.de/branchen-regionen/detailseite/news/geplante-ruhrgebietskonferenz-kann-start-fuer-aufbruch-im-revier-sein-12693