Bei der Digitalisierung sind die Sozialpartner gefordert

Kommentar von Hauptgeschäftsführer Dr. Luitwin Mallmann in der Wirtschaftszeitung Aktiv vom 11. November 2017

11.11.2017

Seit langem praktizieren wir in Nordrhein-Westfalen mit Erfolg eine sachliche und von gegenseitigem Vertrauen geprägte Sozialpartnerschaft. Mit der Digitalisierung steht nun eine Zeit bevor, die erhebliche Veränderungsprozesse in allen Produktions- und Arbeitsbereichen nach sich ziehen wird. Da niemand wirklich sagen kann, welche Auswirkungen sich ergeben werden und wie genau die Chancen der Entwicklung zu nutzen sind, werden die Sozialpartner gefordert sein – denn: Dass sich dieser Prozess auch auf die Arbeitsbeziehungen auswirkt, ist absehbar. Manche Berufsbilder werden wegfallen, neue entstehen. Den Übergang in diese neuen Berufe sollten die Sozialpartner mit organisieren, Qualifikation und Umschulung anbieten. Wie die Unternehmen und deren Mitarbeiter selbst, müssen auch die Sozialpartner bereit sein, schnell und flexibel zu reagieren. Nach den Erfahrungen in NRW bin ich optimistisch, dass eine „Sozialpartnerschaft der flexiblen Antwort“ in unserem Bundesland besonders gute Voraussetzungen hat. Eine solche flexible Antwort wird es aber nur da geben, wo die Sozialpartner über ideologische Schatten springen.

In der Wirtschaftszeitung Aktiv äußert sich der Hauptgeschäftsführer von METALL NRW zur Sozialpartnerschaft:

Quelle: AKTIVonline – www.aktiv-online.de/branchen-regionen/detailseite/news/bei-der-digitalisierung-sind-die-sozialpartner-gefordert-11611