Informationen zur betrieblichen Pandemieplanung und zu Gefährdungsbeurteilungen

Das Coronavirus hat unseren normalen Alltag auf den Kopf gestellt und sorgt weltweit für große Verunsicherung. Die aktuelle Situation ist für alle eine große Herausforderung, die es gilt gemeinsam zu bewältigen. Im Rahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes muss das Ansteckungsrisiko durch das neuartige Coronavirus mit organisatorischen, hygienischen und persönlichen Maßnahmen minimiert werden. 

Nachfolgende Informationen unterstützen Sie hierbei.

Informationen zur Pandemieplanung

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, der Verband der Deutschen Betriebs- und Werksärzte, das Robert-Koch-Institut und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellen verschiedene Informationen zur betrieblichen Pandemieplanung zur Verfügung. Darunter finden sich Checklisten und Empfehlungen zur Planung des Vorgehens vor, während und nach der Pandemie sowie Empfehlungen zum Vorgehen in Verdachtsfällen bei einer Ansteckung im Betrieb. 

Nachfolgend finden Sie daher eine Übersicht an entsprechenden Publikationen und Webseiten mit den direkten Links. 

  1. Die Broschüre "10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung" von der VDBW, VDSI und DGUV enthält 10 wesentliche Schritte bzw. Informationen, was bei der betrieblichen Pandemieplanung zu bedenken ist: www.vdbw.de/fileadmin/user_upload/Broschuere_10_Tipps_zur_betrieblichen_Pandemieplanung.pdf 
  2. Passende Checklisten und Empfehlungen für die Phase VOR, WÄHREND und NACH der Pandemie finden Sie ab Seite 19 im "Handbuch Betriebliche Pandemieplanung" vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: www.dguv.de/medien/inhalt/praevention/themen_a_z/biologisch/pandemieplanung/handbuch-betriebl_pandemieplanung.pdf 
  3. Eine etwas kürzere Checkliste zur Pandemieplanung bietet der VDBW in der "Checkliste für Firmen im Rahmen der Pandemie-Planung": www.vdbw.de/fileadmin/user_upload/Checkliste_fuer_Firmen_im_Rahmen_der_Pandemie.pdf 
  4. Alle Informationen zu COVID-19, auch in Bezug auf entsprechende Kontaktpersonen bei einer Infektion im Betrieb, finden Sie in den FAQ der BZgA: www.infektionsschutz.de/coronavirus/faqs-coronaviruscovid-19.html 
  5. Sowie in den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Meldung von Verdachtsfällen von COVID-19: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Empfehlung_Meldung.html;jsessionid=029AAE7652C89A5AA3BD08738C7DB4C0.internet062 
  6. Gastbeitrag in der PuR: Arbeits- und Gesundheitsschutz in Zeiten der Corona-Krise

 

Informationen zur Gefährdungsbeurteilung, Hygienemaßnahmen und -plan

Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) bietet auf ihrer Webseite praxisnahe Informationen zur Gefährdungsbeurteilung und Hygiene im Betrieb, die eine sinnvolle Hilfe für die Praxis darstellen können. Die Handlungsempfehlungen und Informationen entsprechen dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard. Folgende Praxishilfen werden angeboten:

  • Ergänzung zur Gefährdungsbeurteilung während der Coronavirus-Pandemie
  • Handlungshilfe für einen Hygieneplan zu Coronavirus SARS-CoV-2
  • Unterweisung zu Hygienemaßnahmen
  • Handlungshilfe: Umgang mit Mund-Nase-Bedeckung.

Sie werden von der VBG an dieser Stelle zur Verfügung gestellt: 

www.vbg.de/DE/3_Praevention_und_Arbeitshilfen/3_Aktuelles_und_Seminare/6_Aktuelles/Coronavirus/Hygiene+Gefaehrdungsbeurteilung/Hygiene+Gefaehrdungsbeurteilung_node.html

Informationen zum Thema „Hygienekonzept"

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat in einer Pressemitteilung vom 24.04.2020 Folgendes zum Thema „Hygienekonzept" verdeutlicht:

„Um die rechtlichen Anforderungen zu erfüllen, reicht es aus, die Hygienemaßnahmen einzuhalten, wie sie im SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard beschrieben sind. Ergänzt und konkretisiert wird der Standard von branchenspezifischen Hilfestellungen der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Ein darüber hinausgehendes „Hygienekonzept" als eigenständiges Dokument ist für die Betriebe nicht erforderlich."

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: 

www.dguv.de/de/mediencenter/pm/pressearchiv/2020/quartal_2/details_2_389445.jsp

Informationen zum Mund- und Nasenschutz (MNS)

unternehmer nrw hat zusammen mit dem Institut für Arbeitswissenschaft und Betriebsorganisation (ifaa) die Arbeitshilfe „Überlegungen zum Mund- und Nasenschutz (MNS)“ für Betriebe erstellt. Hintergrund der beiden Arbeitshilfen ist die Tatsache, dass Betriebe vermehrt ihre Produktion wieder hochfahren und Unterstützung beim Umgang mit dem Gefährdungsfaktor „Corona-Virus“ benötigen.

Überlegungen zum Mund- und Nasenschutz (MNS)

Empfehlung zum infektionsschutzgerechten Lüften

Regelmäßiges und richtiges Lüften ist ebenso wichtig für den Infektionsschutz. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung nun eine Empfehlung zum infektionsschutzgerechten Lüften beschlossen.

BMAS zum infektionsschutzgerechten Lüften