

Die Metall- und Elektro-Industrie steckt in der längsten Krise seit Gründung der Bundesrepublik. Die aktuelle M+E-Produktionsniveau in NRW liegt 27 % unter dem Vorkrisenniveau von 2018. Seit September 2019 verlor die M+E-Industrie in NRW fast 88.000 Arbeitsplätze. Im ersten Halbjahr 2026 gingen durchschnittlich fast 2.500 Arbeitsplätze pro Monat verloren.
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Als „eindeutig zu hoch und völlig unrealistisch" haben die nordrhein-westfälischen Metallarbeitgeber die Forderung der IG Metall NRW nach Einkommensverbesserungen von fünf Prozent zurückgewiesen.

Johannes Pöttering, Hauptgeschäftsführer von METALL NRW, zum Autoindustrie-Aktionstag der IG Metall: „Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer sind gleichermaßen von den geopolitischen Herausforderungen unserer Zeit betroffen. So machen beispielsweise Subventionen Chinas oder Zölle der USA uns allen hier das Leben schwerer. Wir sitzen im gleichen Boot.
Der Verband der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen e.V. (METALL NRW) ist der Zusammenschluss von 25 regionalen Metallarbeitgeberverbänden mit rund 2.000 Unternehmen und mehr als 400.000 Beschäftigten.
Im Jahr 2025 waren rund 657.552 Menschen in der Metall- und Elektroindustrie (M+E-Industrie) in Nordrhein-Westfalen tätig. In 5.789 Betrieben aus Branchen wie Maschinenbau, Metallbearbeitung, Elektroindustrie oder Fahrzeugbau erzielten die Mitarbeiter im Jahr 2025 einen Gesamtumsatz von etwa 186 Milliarden Euro.
METALL NRW engagiert sich in seinen aktuellen Kampagnen vor allem für die Themen Standortpolitik, Bildung und Ausbildung.