Metall im Trend (NRW), Ausgabe März 2025

Im Januar 2025 sank die Produktion in der M+E-Industrie

| M+E-Konjunktur

Im Januar 2025 sank die Produktion in der M+E-Industrie in Nordrhein-Westfalen um 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Damit liegt das aktuelle Produktionsniveau etwa 25 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2018 (Thema I). Die M+E-Auftragseingänge stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,1 Prozent (Inlands-Auftragseingänge: -1,5 Prozent, Auslands-Auftragseingänge: 1,6 Prozent). Insbesondere das aktuelle Niveau der Aufträge aus dem Inland liegt unter dem Niveau der Coronakrise, als die Wirtschaft nahezu stillstand. Die Reichweite der Auftragsbestände im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe lag im Januar 2025 bei 5,9 Monaten (Thema II). Der Monatsumsatz der M+E-Industrie in NRW belief sich im Januar 2025 auf 13,0 Milliarden Euro (Inland: 6,2 Mrd. Euro, Ausland: 6,8 Mrd. Euro). Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2024 sank der Inlandsumsatz um 7,8 Prozent, der Auslandsumsatz um 3,0 Prozent und der Gesamtumsatz um 4,0 Prozent (Thema III). Im Januar 2025 lag die Anzahl der Beschäftigten in der M+E-Industrie in NRW bei 678.055 Personen und ging damit 18 Monate in Folge zurück. Die seit 2018 andauernde strukturelle Krise setzt den Arbeitsmarkt zunehmend unter Druck, der sich bis 2023 trotz rückläufiger Produktion, Aufträge und Umsätze noch stabil gehalten hatte (Thema IV).

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