Corona-Umfrage in Metall- und Elektroindustrie NRW im Oktober

Ergebnisse der vierten Blitzumfrage zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie auf die M+E-Industrie in NRW

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308 M+E-Betriebe haben Anfang Oktober ihre Einschätzung zur aktuellen wirtschaftlichen Lage abgegeben. Diese Betriebe stehen für 109.551 Beschäftigte. 

Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage im Überblick:

  • Konjunkturindikatoren haben sich zwar aufgehellt, die Lage ist trotzdem schlecht: Die Kapazitätsauslastung ist gestiegen (76 Prozent), insbesondere aufgrund der „Normalisierung“ im Automobilbau (von 54 Prozent im Juni auf 81 Prozent im September). Aber: 30 Prozent der befragten Betriebe spüren die Auswirken der Pandemie immer noch stark bis sehr stark (Juni: 48 Prozent). Zudem rechnen 77 Prozent der Betriebe mit einem Umsatzrückgang – im Schnitt um 22 Prozent in 2020. 
  • Kurzarbeit sichert noch Beschäftigung: 63 Prozent der Betriebe fahren derzeit Kurzarbeit. Diese Betriebe senken für durchschnittlich 68 Prozent ihrer Mitarbeiter die Arbeitszeit um durchschnittlich 29 Prozent. 67 Prozent der Betriebe halten auch in den kommenden drei Monaten die Beschäftigung stabil oder erhöhen sie sogar; im kommenden Jahr planen 57 Prozent mit einer stabilen oder steigenden Beschäftigung – 43 Prozent rechnen entsprechend mit einer sinkenden Beschäftigung.
  • Ausbildung trotz Krise: 82 Prozent der Betriebe übernehmen zumindest teilweise die fertig Ausgebildeten (60 Prozent übernehmen alle). 60 Prozent der angebotenen Stellen konnten dieses Jahr besetzt werden; zu wenig geeignete Bewerber verhinderten einen höheren Besetzungsgrad. 69 Prozent der befragten Betriebe planen auch im kommenden Jahr mit einem stabilen Ausbildungsplatzangebot (9 mehr, 22 Prozent weniger).
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